Geburt

In der senegalesischen Kultur fragt man eine schwangere Frau nicht, in welchem Monat sie ist, wann der Geburtstermin ist und ob die werdenden Eltern das Geschlecht des Kindes bereits wissen oder welche Vornamen im Gespräch sind.
All dies ist tabu. Schwangere Frauen schützen sich und ihren Zustand mit Kleidung, die ihren Zustand verhüllt; sie tragen also weder Hosen noch eng anliegende T-Shirts.

In den Städten kommen die Kinder meist in Kliniken oder Geburtshäusern zur Welt, auf dem Land, wenn die nächste Entbindungsstation zu weit entfernt ist, werden die Babys zu Hause geboren. Mutter und Kind werden dort mit traditioneller Medizin behandelt, in den Städten mit Schulmedizin. Der junge Vater gibt die Geburt des Kindes bekannt und jeder, der über dieses erfreuliche Ereignis informiert wurde, ist damit auch zum Namensgebungsfest eingeladen.

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